Wie man mit Facebook ruckzuck seinen Job verliert

10. August 2009 |  by Jack  |  Kurioses, Netzwelt  | 

Mit Facebook seinen Job zu verlieren ist ganz leicht. Man muss nur a) so schlau sein und seinen Chef/Vorgesetzten bei Facebook als Kontakt hinzuzufügen, ihn nicht auf eine spezielle Freundesliste, die bspw. keinen vollen Zugriff auf dein Profil hat, setzen und b) so blöd sein und als Status etwas in der Art von “Mann, mein Job ist so Scheiße und dieser Herr *** ist das allerletzte ***, das es gibt!” schreiben. Zwei kleine Schritte um sich seine Karriere zu ruinieren. So hier geschehen und ich habe überhaupt kein Mitleid. Wenn man so blöd ist hat man es auch nicht anders verdient meiner Meinung nach.

Die Wurzel allen Übels, Quelle: gezdaring.com

Die Wurzel allen Übels, Quelle: gezdaring.com

Zugegebenermaßen kann ich mir nicht vorstellen, dass die meisten deutschen Nutzer bei Facebook ihren Chef finden würden, denn der ganze Hype um soziale Netzwerke ist bei uns noch nicht derart wie in den USA, wo es durchaus üblich ist Arbeitskontakte auf diese Weise zu knüpfen bzw. zu pflegen (Xing sei hier als reines Netzwerk für berufliche Kontakte mal ausgenommen). In Deutschland finde ich noch nicht einmal meine Professoren bei Facebook oder StudiVZ, was ich eigentlich etwas schade finde.

Zurück zum Thema: Es gibt vor allem bei Facebook eine Vielzahl an Schrauben, an denen man drehen kann um seine Privatsphäre zu maximieren oder aber nur bestimmten Freundesgruppen vollen Zugriff auf sein Profil zu geben. Und in der Beziehung kann man StudiVZ bspw. getrost vergessen. Wer das nicht auf die Reihe bekommt, sollte wenigstens so schlau sein und keine Kollegen von der Arbeit seinen Kontakten hinzuzufügen oder aber gleich ein neues Konto nur für alles rund um den Job anlegen. Wer das nicht beherzigt hat eigentlich nichts in solchen Diensten verloren oder sollte zumindest so smart sein nicht jeden Scheiß in die Netzwelt hinaus zu posaunen. Just my two cents.

Gefunden via RobGreen. Vielen Dank!

 

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