Jeder hatte wahrscheinlich schon einmal Probleme beim entpacken von Dateien. Man hat gerade was Größeres (selbstverständlich nur legale Dinge) runter geladen und stellt fest, dass beim Entpacken der Dateien der Cyclic Redundancy Check (kurz: CRC) fehlschlägt. Ich will niemanden mit Details über das Verfahren (Polynomdivision,…) langweilen. Fakt ist, die geladenen Daten sind eigentlich fürn Arsch, da sie verfälscht, nicht gewollt verändert oder was auch immer wurden. Aber je nachdem was man im Download (ein Programm, eine mp3, ein Video,…) hatte, kann es sich lohnen WinRar den CRC ignorieren zu lassen. Im Anschluss entpackt man alles und überprüft selbst nach eigenem Gusto, ob man mit den auftretenden Fehlern leben kann.
Gerade bei Videos fällt einem trotz der gemeldeten Fehler beim Entpacken in den meisten Fällen gar nichts auf, außer ein paar Artefakten oder einem kurzen Tonfehler. Eine Videodatei zu entpacken bei der nur die Hälfte runter geladen wurde macht aber logischerweise keinen Sinn. Bei Programmen lohnt es sich ebenso wenig ein Risiko einzugehen. Auch ein kleiner Fehler führt bekanntlich zu Abstürzen oder lässt die Installation zum Albtraum werden. Hier hilft wirklich nur nochmal neu laden.
Kommen wir zur Einstellung die in WinRar getätigt werden muss. Standardmäßig verweigert das Programm seine nützlichen Dienste, sollte es sich um korrupte Pakete handeln. Ein kleiner Haken an der richtigen Stelle beim aufpoppenden Entpacken-Dialog hilft einem da aber weiter. Und das wars dann auch schon.

Ein Häckchen genügt um auch beschädigte Dateien zu entpacken. Bei Programmen wird einen das aber nur bedingt glücklich machen.
Geschrieben für alle, die mich schon öfters mal nach dem Thema gefragt haben. Jetzt habt ihrs schwarz auf weiß. ;) Bildquelle des Icons: Christian F. Burprich. Vielen Dank!
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