Schon vor einigen Monaten habe ich mich AntiVir verabschiedet und der Home Edition von Avast eine Chance gegeben, die heute in ihrer Version 5 erschienen ist. Ich kann jetzt sicherlich nicht behaupten, dass sich eine mega Unterschied bemerkbar macht, aber mit dem heutigen Erscheinen des Upgrades sind ein paar Vorteile, die Avast klar auf seiner Seite verbuchen kann, hinzu gekommen.
Wenn ich mich recht entsinne kommt die kostenlose Variante von AntiVir ohne Antispyare Schutz daher und hat nicht mehrere Provider, die in Echtzeit arbeiten. Avast bietet dagegen Schutzschilde für Email, Dateisystem, Netzwerk, Instant Messaging, Peer-to-Peer und natürlich das Internet, die unabhängig voneinander arbeiten und auch einzeln de/aktiviert werden können.
Wie erwähnt macht sich das für mich nicht wirklich bemerkbar im Vergleich zu AntiVir aber das überhaupt der Antispyware, IM und p2p -Schutz mit an Bord ist, ist ja für sich allein stehend schon als positiv anzusehen. Und es macht sich natürlich gut in der Feature List. :)
Was für mich allerdings messbar ist, ist die Option “Intelligente-Gaming”. Wird dieser Modus aktiviert, stört einen der Scanner nicht beim daddeln und das funzt auch meiner Erfahrung nach. Und: hat Avast erst einmal alle Daten gescannt werden im Hintergrund nur noch Geänderte oder neu Hinzugekommene geprüft, es sei denn man führt eine vollständige Systemprüfung durch.
Zu guter letzt funktioniert der Ignorieren/Keine Aktion Button bei Avast wirklich, wenn nach Meinung des Nutzers ein Falschalarm vorliegt. Das hat bei mir mit AntiVir zu wilden Klickorgien geführt, weil das Programm partout nicht akzeptieren wollte, dass kein Virus vorliegt.
Das und der ähnlich niedrige Speicherverbrauch reicht mir um erst einmal bei Avast zu bleiben.
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